Glossar

Wenn Sie sich mal nicht ganz sicher sind, was ein Begriff bedeutet, den wir in den Produktbeschreibungen verwenden, schauen Sie einfach in unser Glossar. Dieses wird regelmäßig erweitert, damit es für Sie keine offenen Fragen mehr gibt. Sollte einmal doch etwas unklar sein, zögern Sie nicht uns anzurufen. Wir werden Sie mit Freude beraten!

Brandschutzklassen

A1 – nicht brennbar: Baustoffe, welche gar nicht brennen, fallen in diese Kategorie. Diese Baustoffe schmelzen in der Regel. Beispiele sind Beton, Sand, Stein oder Glas.

A2 – nicht brennbar: diese Baustoffe brennen ebenfalls nicht. Jedoch sind brennbare Bestandteile in den A2 Produkten erlaubt. Ein Beispiel wäre Glaswolle, da Sie erst spät anfängt zu schmelzen und zuvor lediglich kleine Bestandteile brennen/kokeln.

B1 – schwer entflammbar: in die Kategorie B1 fallen Produkte, welche einen zusätzlichen Feuerschutz besitzen oder von Natur aus langsamer anfangen zu brennen. Sie dürfen mehr brennbare Bestandteile als in A2 enthalten. Sobald das Feuer erlöscht, brennen die Bestandteile auch nicht mehr. Das bedeutet, dass diese in der Regel kein Ursprung für einen Brand sind. Harthölzer fallen normalerweise in diese Brandschutzklasse

B2 – normal entflammbar: Baustoffe aus dieser Kategorie hingegen, können auch nach der Löschung eines Brandes noch von allein weiterbrennen. Ein Beispiel für die Brandschutzklasse B2 aus unserem Sortiment sind Weichhölzer.

B3 – leicht entflammbar: wenn Baustoffe in die Kategorie B3 fallen sind sie leicht entflammbar und der Brand entwickelt sich in steigender Geschwindigkeit. Unsere Holzprodukte fallen jedoch maximal in die Brandschutzklasse B2.  

Festigkeitsklassen

Festigkeitsklassen sind für alle gängigen Bauprodukte festgelegt, die für die tragende und /oder aussteifende Konstruktion verwendet werden. Sie basieren auf europäischen Normen und sind somit einheitlich für ganz Europa. Dadurch können die Klassifizierungen dieser Bauprodukte in allen Ländern und grenzüberschreitend angewendet werden. Dies ist der Vorteil, dass Produzenten, Handel, Verarbeiter und das Bauvorhaben selbst auch aus unterschiedlichen Ländern die gleichen Klassifizierungen haben. Somit ist der freie Warenverkehr möglich. 

Feuchtigkeit

Da Holz im Außen- und Innenbereich unterschiedlichen klimatischen Bedinungen ausgesetzt ist, muss es an diese angepasst sein. Holz fängt an zu "arbeiten", sobald die Holzfeuchte unter dem Fasersättigungsbereich liegt.

Fasersättigungsbereich - der Feuchteanteil, bei dem das Wasser aus den Zellhohlräumen ausgetreten ist. Das restliche Wasser in den Zellwänden beginnt als nächstes zu trocknen, wodurch sich das Holz zusammenzieht. Das Gegenteil passiert, wenn das Holz Wasser zugefügt bekommt.

Sobald das Holz arbeitet kann dies unangenehmen Folgen für Möbel oder Konstruktionen haben. Deswegen sollte die Zielfeuchte immer an die Umgebungstemperatur angepasst werden. Dies bedeutet, dass im Außenbereich feuchteres Holz als im Innenausbau benutzt werden kann.

Unterschiedliche Feuchtegrade:

wassergesättigt - lebende Bäume können eine Feuchtigkeit von mehr als 100% haben

waldfrisch - frisch gefällte Bäume haben einen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 60%

Innenbereich - Holzprodukte, die im Innenausbau benutzt werden sollten eine Feuchtigkeit zwischen 8-12% besitzen

Außenbereich -  Bauholz im Außenbereich sollte eine Feuchtigkeit von 15-20% nachweisen

 

Feuerschutztüren

Zum sicheren Wohnen bieten Türenhersteller verschiedene Brandschutztüren an.      Es gibt zwei gängige Ausführungen.

Feuerschutztür - die Tür schützt gegen Feuer, je nach Ausführen bis zu 30, 60 oder 90 Minuten (DIN 4102 & DIN EN 1634)

Rauchschutztür - diese Tür schützt vor dem Durchdringen von Rauch und giftige Gasen während einem Brand (DIN 18095 & DIN EN 1634)

Formaldehyd

Formaldehyd auch bekannt als Formalin ist bei Raumtemperatur ein farbloses Gas, das sehr leicht in Wasser zu lösen ist. Das Gas hat einen scharfen Geruch und kann beim Menschen Reizungen hervorrufen. Im Abbindeprozess verbleiben nichtkondensierte Grundstoffe im Holz, die dann später austreten können. Zusätzlich gibt es bei Harnstoffen und Melamin den Effekt der Hydrolyse, die zusätzlich Formaldehyd freisetzen kann. Dieser Prozess erhöht sich bei höheren Temperaturen und höheren Luftfeuchten.

Furnierarten

Furniere sind dünne Scheiben, mit welchen Platten beschichtet werden oder Fußboden hergestellt wird. Es gibt unterschiedliche Arten, um Furniere herzustellen.

Schälfurnier - zur Herstellung wird ein Druckbalken an den entrindeten Stamm gesetzt. Der Stamm fängt sich an zu drehen und der aufliegende Druckbalken "schält" den Baumstamm. Diese Art der Herstellung ist die ergiebigste und schnellste. Die hergestellten Furniere sind zwischen 0,5-10mm.

Messerfurnier -wie bei der Herstellung von Schälfurnier wird auch beim Messerfurnieren ein Druckbalken verwendet. Jedoch dreht sich der Stamm nicht im Kreis, sondern wird in vertikaler oder horizontaler Richtung gegen ein Messer geführt. Dieses Messer rückt dann nach jedem Schnitt um die Funierdicke vor. Die Furniere besitzen eine Dicke von 0,3-4mm.

Sägefurnier - diese Furniere werden heutzutage am seltenstens verwendet und sind bei uns keine Lagerware mehr. Nachdem der Stamm entrindet wurde, sägt eine Säge den kompletten Stamm entlang. Bei dieser Furnierart fällt viel Verschnitt an und es ist nicht möglich die Furniere unter 1mm herzustellen.

Hartholz & Weichholz

Weichholz - ist leichtes Holz mit einer Darrdichte (bei 0% Feuchtigkeit) von unter 0,55g/cm³. Es wächst schnell im Vergleich zu Harthölzern und ist einfacher zu bearbeiten. Die bekanntesten Weichhölzer sind Fichte und Kiefer.

Hartholz - ist festes Holz mit einer Darrdichte von über 0,55g/cm³. Da das Holz langsamer wächst als Weichholz, hat es eine höhere Dichte und ist schwerer zu bearbeiten. Die bekanntesten Harthölzer sind Eiche, Buche und Esche.

Holztrocknung

Es gibt bei der Holztrocknung das künstlich getrocknete Holz KD und das luftgetrocknete Holz AD. Das technisch getrocknete Holz wird in einer Anlage prozessgesteuert getrocknet. Bei der technischen Trocknung von Konstruktionsholz wird ein wichtiger zusätzlicher Effekt erzielt. Holz, das bei einer Temperatur von mehr als 55 Grad Celsius mindestens 48 Stunden auf eine Holzfeuchte von unter 20 % getrocknet wird, ist unempfindlich gegenüber dem Befall von Holzzerstörenden Insekten. 

Kernholz & Splintholz

Kernholz ist die innere Zone des Holzes, die im stehenden Baum aufgehört hat, lebende Zellen zu enthalten oder Saft zu führen. Kernholz ist häufig dunkler als Splintholz, aber nicht immer deutlich zu unterscheiden. Farbkernhölzer besitzen ein unterschiedlich intensiv gefärbtes Kernholz, das gegenüber dem äußeren Splintholz eine höhere Dauerhaftigkeit aufweist. Kernholz hat eine wesentlich höhere Menge an Inhaltsstoffen, als Splintholz. 

Klimaklassen

Sobald Türen größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, können Sie sich verziehen, wenn nicht die richtige Klimaklasse gewählt wurde. Hier wird zwischen 3 verschiedenen Klimaklassen unterschieden.

Klimaklasse I - Türen in dieser Klimaklasse bestehen entweder aus Wabe oder Röhrenspan. Sie sind geeignet für herkömmliche Innentüren in jeglichen Räumen der Wohnung.

Klimaklasse II - diese Tür besteht aus Vollspan und bietet sich an für Bäder oder Kellertüren.

Klimaklasse III - auch diese Tür muss aus Vollspan bestehen. Wohnungeingangstüren sollten in der Regel immer diese Klimaklasse besitzen.

Lacke

Lacke bilden auf der Holzoberfläche einen geschlossenen Film. Dieser Film verhindert das Eindringen von Schmutz oder Wasser, blockiert jedoch auch das Puffern von Raumfeuchte. Lacke haben gegenüber Lasuren einen höheren Bindemittelanteil und bilden eine größere Beschichtungsdicke. 

Lasuren

Lasuren können farblos oder farbig pigmentiert sein. Lasuren bilden wie Lacke eine geschlossene Schicht, sind aber dünner als diese. Lasuren ziehen besser in das Holz ein. 

Maßhaltigkeit

Die Maßhaltigkeit von Bauteilen wird folgendermaßen klassifiziert: 

Nichtmaßhaltige Bauteile: z.B. überlappende Verbretterungen (Boden-Deckel-Schalung) Fachwerk, Stützen oder Pergolen. 

Begrenzt maßhaltige Bauteile: z.B. Brettschichtholz, profilierte Schalung oder Holzwerkstoffplatten 

Maßhaltige Bauteile: z.B. Fenster, Außentüren (ggf. auch Fensterläden) 

Melaminharz

Melaminharz ist ein Klebstoff. Wichtiger Bestandteil bei der Verklebung ist Formaldehyd und der zweite Grundstoff des Klebemittels. Melaminharze erreichen gegenüber Harnstoffharzen eine höhere Festigkeit, sind allerdings deutlich teurer. Die Festigkeit von Melaminharzen nimmt bei höheren Temperaturen und Feuchtigkeit ab, weshalb sie nur in der Nutzungsklasse 1 verwendet werden können (geschlossene Bauwerke). Wenn Melaminharze mit Harnstoffharzen und zusätzlich mit Phenolharzen vermischt werden, sind sie beständig gegen Feuchtigkeit und können in der Nutzungsklasse 2 (überdeckte, offene Bauwerke) verwendet werden. 

Nutzungsklassen

Bei der Nutzungsklasse geht es darum, in welchem Bereich das Holz Einsatz findet. Da trockenes Holz eine höhere Festigkeit als nasses hat, muss die Statik der Holzfeuchte angepasst werden.

NKL 1 für Trockenbereich – entspricht einer Lufttemperatur von 20°C und für ein paar Wochen pro Jahr eine relative Luftfeuchtigkeit von 65%. Waren aus der NKL1 finden Anwendung in geschlossenen und beheizten Räumen, wie z.B. Wohnhäuser.

NKL 2 für Feuchtebereich – auch Holz aus der NKL2 ist Temperaturen von 20°C ausgesetzt. Die Luftfeuchte kann jedoch für einige Wochen 85% übersteigen. Diese Waren finden Anwendung in offenen, aber überdachten Gebäuden, wie z.B. eine unbeheizte Lagerhalle.

NKL 3 für Außenbereich – alle Wetterbedingungen, die zu höhere Holzfeuchte als NKL 2 führen, fallen in diese Nutzungsklasse. Beispiele sind Konstruktionen die direkt der Witterung ausgesetzt sind.

Parkett Ausführungen

Fischgrät - Für die Fischgrätverlegung werden einzelne Parkettstäbe im rechten Winkel zueinander verlegt. Hierbei entstehen regelmäßige, symmetrische „Zöpfe“, die an Fischgräten erinnern. Eine sehr elegante, aber auch sehr aufwendige Form dieser Verlegeart ist das französische Fischgrät. Hier werden die einzelnen Stäbe angeschrägt, dadurch entsteht eine kleine Fuge in der Mitte. Fischgrät-Verlegung eignet sich speziell für große Räume, da hier das Parkett im Licht unterschiedlich schimmert.

Stab- auch Schiffsboden-Verlegung genannt. Hier werden auf einer Diele mehrere kleine Holzstücke zusammengesetzt. Die einzelnen Elemente werden versetzt zueinander angeordnet und auf einer Trägerplatte verklebt. Da das Schiffsboden-Parkett an den Bodenbelag alter Schiffe erinnert, entstand so der Name. Schiffboden-Parkett ist in den unterschiedlichsten Holzarten lieferbar und für alle Raumgrößen geeignet.

Landhausdiele - Die Landhausdiele, besonders aus Eiche ist ein Klassiker unter den Parkettformaten. Als Landhausdiele werden Parkett Bodendielen bezeichnet, die Länge um ca. 2 Meter haben. Diese Bodendielen bestehen aus einem zusammenhängenden Stück des Holzes (meist Eiche), das aus der Mitte des Stammes gesägt wird. Die Landhausdiele wird auch 1-Stab Parkett genannt. Die Landhausdiele kommt besonders schön in großen und weitläufigen Räumen zur Geltung.

Parkett Beschichtung

Naturgeölt - Naturgeölte Parkettböden sind mit speziellen natürlichen Ölen und Wachsen behandelt. Das von Meister verwendete Oberflächenfinish Weartec@Nature garantiert eine schützende und doch atmungsaktive Oberfläche des Bodens. Der Vorteil des naturgeölten Bodens sind zum einen das natürliche Aussehen und die Brillanz der Oberfläche, sowie zum anderen die Feuchtigkeitsregulierung, die ein gesundes Raumklima garantiert. Natürlich benötigen diese naturgeölten Oberflächen eine regelmäßige Pflege. Bereiche, wie Küche, Flure oder gewerblich genutzte Räume, die etwas stärker strapaziert werden, verlangen nach der Verlegung eine spezielle Behandlung mit Pflegeöl.

Mattlackiert - Mattlackierte Parkettböden haben eine besondere Oberflächenbehandlung erfahren, durch die sie strapazierfähig und pflegeleicht sind. Hierbei wurde auch bedacht, dass solche Böden im Laufe der Zeit evtl. einmal abgeschliffen werden. Die von Meister verwendeten Lacke bestehen aus ökologisch unbedenklichem Acryllack. Mattlackierte Böden zeigen die Ausstrahlung der einzelnen Holzarten besonders gut.

Parkett Sortierung

Harmonisch - die Sortierung „Harmonisch“ im Parkett-Bereich bedeutet, eine ruhige Optik mit einem ausgewogenen und natürlichem Farbspiel. Der Boden zeigt wenig fest verwachsene Ast- oder Braunkernanteile und keine Splintanteile. Wenn vereinzelt Astausbrüche vorkommen, sind diese fachmännisch behandelt.

Lebhaft - bei dieser Sortierung sind die Oberflächen bewusst mit einem Farb-und Strukturbild versehen, das den natürlichen Charakter des Holzes aufweist. Hierbei erkennt man natürlich auch gesunde Ast-, Splint- und Braunkernanteile.

Vital - Edelhölzer mit einem ausgeprägten Farb- und Strukturspiel zeigen das Bild dieser Sortierung. Hier sieht man den natürlichen und urwüchsigen Charakter des Bodens durch größere Äste und unterschiedliche Risse. Es gibt keine Splintanteile und Astausbrüche und Risse sind fachmännisch behandelt worden. Es können allerdings kleine Risse und Äste in den Dielen vorhanden sein.

Rustikal - hier haben die Oberflächen der Dielen ein starkes Farb- und Strukturbild, die den natürlichen Charakter des Holzes zeigen. Man erkennt auch größere Äste, Risse und Splintanteile, die jedoch fachmännisch behandelt sind.

Qualitätsstufen - Massivholz

Stammware wird vom Sägewerk in Qualitätsklassen unterteilt, um eine reale Preisfindung zu gewähren und Standards einzuhalten. Es kann auch Mischsortierungen geben. Im Folgenden werden die bekanntesten Klassen erklärt.

Klasse A / Leistenqualität - der Stamm ist sehr gerade und weist keine aufälligen Merkmale, wie Astlöcher oder Risse auf. Es ist die beste Qualitätsstufe, in die ein Massivholzstamm eingeteilt werden kann.

Klasse B / Möbelware - dieser Stamm verläuft auch gerade und weist wenige unerwünschte Merkmale, wie Astlöcher oder Risse auf. Sägewerke teilen Stämme oft in die Mischsortierung A/B oder B/C ein. Dadurch ist ein bisschen mehr Spielraum gewährleistet.

Klasse C / Gestellware - dieses Massivholz darf vermehrt Qualitätsmängel aufweisen. Es kommen mehr Astlöcher vor und die Risse dürfen länger sein. Dieses Holz wird im nichtsichtbaren und konstruktiven Bereich verwendet.

Klasse D - in diese Klasse fallen alle Stämme, welche eine schlechtere Qualität als Klasse C aufweisen. Stammware aus Klasse D haben wir nicht in unserem Sortiment.

rustikal - ein rustikaler Stamm kann Astlöcher aufweisen. Diese sind jedoch meistens an nicht tragenden Stellen und gewünscht. In den letzten Jahren haben rustikale Möbel mehr an Bedeutung gewonnen, wodurch ein großes Interesse an rustikalen Stämmen entstanden ist. Rustikale Stämme können in unterschiedliche Sortierungen unterteilt werden.

kleinastig - Stämme die als kleinastig sortiert werden, besitzen kleine sichtbare Äste, welche als "Katzenpfoten" bezeichnet werden. Dies ist ein gewünschtes Merkmal und kann in allen Sortierungen auftreten.

Qualitätsstufen - OSB

Es gibt vier verschieden Qualitätsstufen, in welche OSB-Platten unterteilt werden. Diese richten sich nach dem Anwendungsbereich und den dort herrschenden klimatischen Eigenschaften.

OSB 1 - für allgemeine Zwecke; Verwendung im Trockenbereich

OSB 2 - für tragende Zwecke; Verwendung im Trockenbereich

OSB 3 - für tragende Zwecke; Verwendung im Feuchtbereich

OSB 4 - hochbelastbare Platte für tragende Zwecke; Verwendung im Feuchtbereich

Qualitätsstufen - Sperrholz

Klasse I (B) Klasse II (BB) Klasse III (CP) Klasse IV (C)
In dieser Qualitätsklasse, weist die Platte keine sichtbaren Makel, welche ausgebessert werden müssen, auf. Die Platte darf Qualitätsmängel haben, welche mit Hilfe von eingesetzten Stücken behoben werden. Ein Platte die als CP ausgestellt ist, darf kleine Äste besitzen. Diese Äste dürfen jedoch nicht rissig sein. In der vierten Klasse ist wesentlich mehr erlaubt und die Äste dürfen hier auch Risse aufweisen.

Schallschutzklassen

Damit Sie den Lärm vor der Tür lassen können, gibt es verschiedene Schallschutztüren. Diese sind in drei Klassen unterteilt.

SK27 - eine Standard Wohnungsabschlusstür aus Vollspan mit einem Schallschutz von bis zu 32dB

SK32 - eine Wohnungsabschlusstür mit erhöhtem Komfort. Der Schallschutz beträgt bis zu 37dB

SK37 - diese Schallschutzklasse bietet sich für Wohnungabschlusstüren, die direkt ohne Diele in den Wohnbereich führt. Bei der Schallschutzklasse SK37 wird Schall bis 42dB absorbiert

Schichtstoffe

HPL - ist die Abkürzung für High Pressure Laminate. Diese „Kompaktplatten“ haben eine Dicke gemäß Norm von mindesten 2 mm. Durch eine Hochdruck- bzw. Hochtemperaturschicht-Herstellung besitzen die Oberflächen der Kompaktplatten tiefe Strukturen. Das bedeutet jedoch auch, dass das Herstellungsverfahren mit speziellen Pressen recht hochpreisig ist. 

CPL - ist die Abkürzung für Continous Pressed Laminate. Die bei gleichmäßigem Druck und konstanter Temperatur hergestellten CPL-Platte ist eine dünne Platte, die aus mehreren Schichten besteht (z.B. aus beharzten Kraftpapieren, Dekopapier und einem Overlay). Beim Pressvorgang werden diese Schichten miteinander verbunden und man erhält eine hochverdichtete Platte. Hinzu kommt der Vorteil CPL-Platten mit einer Stärke von unter 5 mm herstellen und somit als Rollenware liefern zu können. 

Schmelzkleber

Schmelzkleber gehören als Klebstoffe zu den synthetischen Thermoplasten. Sie werden im geschmolzenen Zustand (heiß) verarbeitet und erzielen nach dem Abkühlen, dem Erstarren ihre Klebekraft. Durch die Zuführung von Wärme lässt sich dieser Prozess wieder umkehren. Durch Modifikation und mit anderen Zusatzstoffen können Schmelzkleber für unterschiedliche Verfahrens- und Anwendungsbereiche hergestellt werden. Der Anwendungsbereich der Schmelzkleber ist die Schmalflächenbeschichtung bei Holzwerkstoffplatten im Möbelbau. Auf das Beschichtungsmaterial wird in der Produktion zunächst Klebstoff heiß aufgetragen. Bei der Verarbeitung wird der Klebstoff geschmolzen und heiß (100 Grad Celsius bis 210 Grad Celsius) mit dem Werkstück verklebt. 

Türeinlagen

Wabe - die Wabeneinlage hat Ihren Namen von den Bienenwaben. Diese besteht aus Pappe und ist tatsächlich wie eine Bienenwabe angeordet. Die Türen mit einer Wabeneinlage haben ein sehr geringes Gewicht und sind zusätzlich noch sehr preiswert. Jedoch haben wir keine Türen mit Wabeneinlagen am Lager, da wir die Beständigkeit der Röhrenspanplatte bevorzugen.

Röhrenspan - die Röhrenspaneinlage besteht aus einer Spanplatte, welche in bestimmten Abständen seitlich Löcher verbohrt hat. Röhrenspanplatte weisen eine wesentlich höhere Stabilität, als Wabeneinlagen auf. Unser Lagerprogramm besteht fast ausschließlich aus Türen aus Röhrenspan, da heutzutage fast ausschließlich Röhrenspan benutzt wird.

Vollspan - die Vollspaneinlage ist natürlich die kostspieligste, aber dafür auch die beständigste. Sie wird hauptsächliche für Wohnungseingangstüren, wo hohe Schallschutzanforderungen bestehen, benutzt. Wenn die Tür einer hohen Beansprachung ausgesetzt ist, sind Vollspaneinlagen zu empfehlen.

 

In allen anderen Fällen ist Röhrenspan zu empfehlen. Lassen Sie sich gerne hierzu von einem unserer Mitarbeiter, mit Hilfe des Grauthoff interaktiv beraten!

Türfalzausführung

gefälzt - gefälzte Türen sind die klassischen Türen, wie man sie aus den meisten Häusern und Objekten kennt. Bei einer gefälzten Tür liegt die Tür beim Schließen auf der Zarge auf. Dadurch wird der Spalt zwischen Zarge und Türblatt abgedeckt und es kommt fast kein Licht durch den Spalt. Gefälzte Türen sind zeitlos und sorgen für ein klassiches Erscheinungsbild.

stumpf - stumpfe Türen gewinnen an immer größerer Beliebtheit. Das Besondere einer stumpfen Tür ist, dass Zarge und Tür flächenbündig sind. Dies ist möglich, indem die Tür nicht auf der Zarge aufliegt, sondern in ihr verschwindet. Stumpfe Türen wirken wesentlich hochwertiger und edler als gefälzte Türen. Meistens werden zu stumpfen Türen verdeckte Bänder gewählt. Dies wird getan um das edle Erscheinungsbild beizubehalten.

Verleimungen

Bei der Verleimung vonh Holzwerkstoffen wird in zwei verschiedene Verleimungen unterteit.

IF Verleimung - nicht wetterbeständiger Leim, welcher nur für Wohnräume benutzt werden soll

AW Verleimung - bedingt wetterbeständiger Leim, dieser ist auch bei erhöhter Feuchtigkeit noch beständig

Zertifikate

Blauer Engel - der "Blaue Engel" ist ein Umweltzeichen der deutschen Bundesregierung. Produkte und Dienstleitungen, welche besonders umweltfreundlich hergestellt oder ausgeführt werden, bekommen diese Auszeichnung. Es wird der Weg von der Produktion bis in den Handel begleitet und jeder Schritt auf Nachhaltigkeit und Gesundheit geprüft.

FSC® - bedeutet "Forest Stewardship Council®". Das FSC® Zertifikat ist weltweit anerkannt und setzt sich für eine nachhaltige Waldwirtschaft ein. Wenn ein Produkt dieses Logo besitzt, stammt es aus einem FSC® zertifiziertem Wald. Wir importieren lediglich Produkte mit einem FSC® Siegel, da wir unseren Beitrag für eine nachhaltigere Erde leisten wollen.

PEFC - steht für "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes". Dieses europäische Zertifikat wird vergeben, wenn ein Wald nachhaltig bewirtschaftet wird. Wenn ein Produkt das PEFC Siegel besitzt, ist auch die Herstellung zertifiziert und durch unabhängige Gutachter bewertet.